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Schloss Vorderansicht 1Seit dem 06. Juni 2021 empfangen wir im Schloss Brenz wieder Besucher. Sowohl das Heimatmuseum als auch die übrigen Schlossräume dürfen Dank der gesunkenen Inzidenzzahlen wieder zu den regulären Öffnungszeiten besichtigt werden. Da wir derzeit keine Führungen anbieten können, sind nur individuelle Rundgänge möglich.

Entsprechend den weiter gesunkenen Inzidenzwerte und den hierzu geltenden Regelungen ist für den Besuch von Schloss Brenz ein GGG-Nachweis* aktuell nicht mehr erforderlich.

Analog zum Einzelhandel sind im Schloss die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Medizinischer Mund-, Nasenschutz ist in allen Räumen vorgeschrieben.

Zur Kontaktnachverfolgung werden Ihre Daten erfasst, zur Vermeidung von Wartezeiten bitte wir Sie, dass ausgefüllte Kontaktformular zu Ihrem Besuch mitzubringen.

* GGG-Nachweis = Geimpft oder Getestet oder Genesen:
- entweder der Nachweis über eine vollständige Corona-Schutzimpfung
- oder der Nachweis über einen negativen Corona-Test, der nicht älter als 24 Stunden ist
(gilt für Besucher ab 6 Jahren)
- oder der Nachweis als Corona-Genesener.

PM 2021 06 16 Verabschiedung Siegfried RothSchelklingen, 16. Juni 2021 Sieben Jahre war Dr. Siegfried Roth Geschäftsführer und Gesicht des
UNESCO-Geoparks Schwäbische Alb. Er hat die Geschicke der Non-Profit-Organisation wesentlich
mitgeprägt und wichtige Weichen gestellt. Zum 30. Juni verlässt er den Geopark. Gestern wurde er in
der Geschäftsstelle in Schelklingen bereits offiziell verabschiedet.

Am 1. Oktober 2013 übernahm Dr. Siegfried Roth die Geschäftsführung des damaligen Nationalen Geoparks Schwäbische Alb. Er blickt auf eine spannende Zeit zurück, in welche die UNESCO-Auszeichnung im Jahr 2015 fiel. Roth erinnert sich: "Das war ein Paukenschlag. Plötzlich hatte Baden-Württemberg einen UNESCO-Geopark. Die Verleihungsurkunde gemeinsam mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann zu erhalten, war sicherlich eines meiner Highlights".  Der erwarungsgemäße politische Widerhall verbunden mit einer engagierten Förderung des frischgebackenen UNESCO-Geoparks blieb leider aus, erzählt Roth. Und so war es nicht verwunderlich, dass es 2017 für den Geopark eine gelbe Karte von der UNESCO gab.

Im Sommer 2021 wird für den Geopark eine neue Evaluierung anstehen. Dieser sieht Roth aber optimistisch entgegen: „Wir haben in den letzten Jahren unglaublich aufgeholt, in allen wesentlichen Bereichen nachgebessert und unsere Hausaufgaben gemacht.“ Durch die Einwerbung von jeweils 198.000 Euro aus Fördermitteln des Landes für die Jahre 2020 und 2021 konnten beispielsweise alle 28 Geopark-Infostellen auf der Schwäbischen Alb neu ausgestattet werden. Neue Printmedien wie die Entdeckerkarte und der Markenaufbau des Geoparks wurden auf den Weg gebracht. „Trotzdem haben wir leider nicht die Unterstützung und Ausstattung wie die anderen sechs UNESCO-Geoparks in Deutschland. Wir können das Potential des Geoparks noch nicht ausschöpfen“, bedauert Roth.
Ulrich Ruckh (Geopark-Vorsitzender) bedankte sich beim scheidenden Geschäftsführer: „Sie haben den Geopark wesentlich mitgeprägt und wichtige Aufbauarbeit geleistet. Ich bedanke mich bei Ihnen im Namen des Vorstandes für den unermüdlichen Einsatz. Sie haben stets Ihr Herz in die Arbeit eingebracht, das hat jeder gespürt, der mit Ihnen zusammenarbeiten durfte. Eines Ihrer Markenzeichen ist die Liebe zur Schwäbischen Alb. Ihr Expertenwissen über die Flora und Fauna der Alb ist unübertroffen. Führungen mit Ihnen sind ein unvergessliches Erlebnis und wir bedauern, dass Sie nach Oberschwaben abwandern.“ Ulrich Ruckh zählte einige Meilensteine der vergangen sieben Jahre auf, wie beispielsweise den Aufbau des Geopark-Schulen-Netzwerkes (derzeit neun Schulen), den Ausbau des Geopark-Infostellen-Netzwerkes (von 18 auf 28 Infostellen) sowie die Ausweisung von bislang 34 Geopoints. Außerdem die Ausrichtung der 43. Europäischen Tagung des UNESCO-Geopark-Netzwerkes. Sie fand 2019 in Aalen mit über 200 Teilnehmern aus 24 Ländern statt.

Als Abschiedsgeschenk gab es vom Vorstand einen prall gefüllten Outdoor-Rucksack. Diesen wird Siegfried Roth bei seiner neuen Arbeitsstelle, dem schönen Wurzacher Ried, ebenfalls gut gebrauchen können. Ab 1. Juli 2021 wird er die Geschäftsführung des dortigen Naturschutzzentrums übernehmen. Als passionierter Naturschützer und ausgewiesener Experte für Moore freut sich Roth, wieder zu seinen Wurzeln zurückzukehren: „Ich hatte einfach Lust auf etwas Neues.“ Zum Abschied wünscht Siegfried Roth dem Geopark, dass es gelingt, mit den UNESCO-Kategorien Welterbestätten und Biosphärenreservate gleichzuziehen und eine dauerhafte finanzielle Unterstützung durch das Land Baden-Württemberg zu erreichen. Nur so könne man dem Ziel näherkommen, eine Nachhaltigkeitsregion Schwäbische Alb aufzubauen.

Die Bücherei Sontheim ist wieder zu den regulären Öffnungszeiten geöffnet.

Da die Inzidenzzahlen im Landkreis weiter sinken, ist ab sofort ein Besuch ohne Nachweis möglich. Sobald die Zahlen die 50 überschreiten, ist wieder ein Nachweis eines Test-, Impf- und Genesenen-Nachweises vorzuzeigen.

Eine kontaktlose Rückgabe funktioniert über den Rückgabekasten, draußen vor der Bücherei.

Bitte beachten Sie, dass nach Öffnung keine Medien mehr automatisches verlängert werden und Sie selbstständig verlängern müssen.

Öffnungszeiten:

Di, Do, Fr:  15-18 Uhr

Mi: 14-16 Uhr

Sa: 10-12 Uhr

Am Sonntag, den 06.06.2021 öffnet das Schloss Brenz, unter Beachtung der aktuellen Conrona-Inzidenzzahlen und Hygienevorschriften, wieder seine Türen.

Die Wanderausstellung „Urban Safari – Natur findet Stadt“ der Akademie für Natur-​ und Umweltschutz und der öffentlichen Naturschutzzentren Baden-​Württemberg ist derzeit im Schloss zu bestaunen. Die Besucher*innen werden auf eine Entdeckungsreise zu unseren tierischen Nachbarn in deren Kinderzimmer, Schlafräume und Nahrungsplätze mitgenommen und werden darüber informiert, welche Tiere unseren Lebensraum "Stadt" ganz selbstverständlich mit uns Menschen teilen und quasi "Undercover" bereits mit uns leben, ohne dass wir davon wissen.

Welche Tierarten werden aufgrund menschlicher Bauwut und Ausbreitungslust in Städten und Siedlungsbereichen, Probleme bekommen und lieber Reißaus nehmen? Anhand dreidimensionaler Raumelemente und anschaulicher Exponate wird der Ausstellungs-besucher*in sowohl zum Mitmachen, Aktivwerden, Entdecken als auch zum Studieren und Staunen eingeladen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

GSP 0021Ab dem 06. Juni 2021 empfangen wir im Schloss Brenz wieder Besucher. Sowohl das Heimatmuseum als auch die übrigen Schlossräume dürfen Dank der gesunkenen Inzidenzzahlen voraussichtlich ab dem nächsten Sonntag wieder zu den regulären Öffnungszeiten besichtigt werden. Da wir derzeit keine Führungen anbieten können, sind nur individuelle Rundgänge möglich.

Entsprechend den derzeitigen Inzidenzwerte und den hierzu geltenden Regelungen ist ein Besuch von Schloss Brenz vorerst nur nach vorheriger Terminvereinbarung und negativem Corona-Schnelltest (kein Selbsttest) möglich.

Termine zur Besichtigung vereinbaren sie bitte telefonisch unter 07325-1732 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Derzeit haben wir noch viele freie Termine, sodass wir den einen oder anderen unangemeldeten Besucher sicher auch eine Besichtigung ermöglichen können. Wir bitten jedoch um Verständnis, dass dabei Wartezeiten entstehen können. Analog zum Einzelhandel sind im Schloss die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Medizinischer Mund-, Nasenschutz ist in allen Räumen vorgeschrieben.

Zur Kontaktnachverfolgung werden Ihre Daten erfasst, zur Vermeidung von Wartezeiten bitte wir Sie, dass ausgefüllte Kontaktformular zu Ihrem Besuch mitzubringen.